Liebe Gersdorferinnen und Gersdorfer,
schon liegt der erste Monat des Jahres 2026 hinter uns. Wir hoffen, Sie alle hatten einen guten Start ins neue Jahr.
Wir „Sonnenkinder“ freuten uns besonders über den vielen Schnee der ersten Januartage. Da hatte „Frau Holle“ wohl unsere Bitte erhört und fleißig geschüttelt. Die Begeisterung über die weiße Pracht war riesig und so wurde der Schnee geschaufelt, geworfen, gerollt und zum Rutschen genutzt. Es entstand nicht nur ein Schneemann, nein eine ganze Schneemannfamilie konnte bewundert werden.
An einem Vormittag konnten wir sogar unseren Bürgermeister zu einem kleinen Wettrodeln überreden. Das war natürlich ganz besonders toll.
Als es dann noch richtig kalt wurde, staunten wir beim Seifenblasenexperiment. Es war doch tatsächlich so kalt im Garten, dass unsere Seifenblasen einfroren und sich zauberhafte Eisblumen-Muster darauf zeigten.
Nun sind alle gespannt, was das Jahr noch so für uns bereithält. Die Winterferien und auch Fasching stehen vor der Tür. Davon können wir euch schon bald berichten.
Ganz liebe Grüße von den „Sonnenkindern“
Das Büblein auf dem Eise
Gefroren hat es heuer
noch gar kein festes Eis,
Das Büblein steht am Weiher
und spricht zu sich ganz leis,
„Ich will es einmal wagen,
das Eis, es muss doch tragen,
Wer weiß!“
Das Büblein stapft und hacket
mit seinem Stiefelein.
Das Eis auf einmal knacket,
und krach! schon bricht’s hinein.
Das Büblein platscht und krabbelt,
als wie ein Krebs und zappelt
mit Arm und Bein.
„O helft, ich muss versinken
in lauter Eis und Schnee!
O helft, ich muss ertrinken
im tiefen, tiefen See!“
Wär‘ nicht ein Mann gekommen,
der sich ein Herz genommen,
o weh!
Der packt es bei dem Schopfe
und zieht es dann heraus,
vom Fuße bis zum Kopfe
wie eine Wassermaus.
Das Büblein hat getropfet,
der Vater hat`s geklopfet
es aus
zu Haus.
Friedrich Wilhelm Güll (1812-79)











